Walchensee
Aktivitäten > 2026
6 Fun Diver verbrachten ein Tauch-Wochenende am Walchensee.
Untergebracht waren wir im „Karwendelblick“. Dort gibt es 2 BAUER-Kompressoren, die bis 300 bar füllen.
Wir hatten Kaiserwetter.
Für den ersten Tauchgang Freitag vormittag sind wir an die Galerie gefahren.
Der Tauchgang ans Auto-Wrack ist wie immer ein schöner Tauchgang. Ab circa 25 m Tiefe macht der See auf und die Sicht wird gut.
Jannis machte Video-Aufnahmen. Dann schön an der Steilwand ausgetaucht.
Ein zweiter Tauchgang führte uns zur Halbinsel Einsiedel. Gegenüber dem Campingplatz.
Das ist ein flacher Tauchgang mit viel UW-Pflanzen, Pfählen und Bäumen. Wir entdeckten einen großen Kufenschlitten.
Am späten Nachmittag kamen dann Benny und Tobias im Karwendelblick an, und wir machten einen weiteren Tauchgang direkt am Bootssteg vor dem Hotel.
Wir fanden die Plattform mit dem großen Wasser-Rohr mit Flansch, die für die Feuerwehr bei Niedrigwasser aufgestellt ist.
Am Samstag sind wir dann auf der gegenüberliegenden Seite die Mautstraße zum Tauchplatz HACKL gefahren.
Den VW-Käfer , der irgendwo bei 10 m / 15 m Tiefe liegt, konnten wir nicht finden weil Null Sicht war.
Man konnte kaum den Partner neben sich sehen. Da haben wir abgebrochen und haben einen flachen Tümpeltauchgang gemacht.
Das war dann wie Baggersee mit viel Felsen, Tausenden Kaulquappen und Bäumen.
Den Wiederholungs-Tauchgang haben wir noch einmal auf der Halbinsel Einsiedel gemacht. Jetzt linke Schulter in die Bucht, dann den Canyon durch und wieder zurück.
Dabei entdeckten wir diesmal einen großen Spiegel. Benny räumte einige Wobbler mit Haken und Schnüren ab. Und wieder die Straße mit den Pfählen,
außerdem ein fetter Hecht und einige Seeforellen. Viele Wasserpflanzen. Die Sicht war in diesem Flachbereich passabel.
Besonders myyystisch sehen die riesig großen leuchtend grünen Zuckerwatte-Algenballen aus,
die stellenweise wie Wasserfälle über die Pfähle flossen. Ganz typisch für kalte Bergseen.
Sonntags ist heilige Ruhe. Motorräder sind verboten. Man schaut nur auf Natur. Keine Hotelbunker.
Danach schlenderten wir durch Mittenwald - ein schmuckes Geigenbauer-Städtchen mit schön bemalten Fassaden.
Am Sonntag entschieden wir uns für eine Fahrt mit der Karwendelbahn auf 2.244 m Höhe – selbstverständlich nach vollständiger Restsättigung – und bestaunten den imposanten Ausblick auf die schroffen Berge und das vor uns liegende Tal.
Dort oben gibt es die höchste Brauerei Deutschlands – das Karwendelbräu. Die Männer sind dann mit Krügen und Fäßchen unterm Arm glücklich nach Hause.